In seiner Ansprache an die Teilnehmer der Vollversammlung der Kongregation für das katholische Bildungswesen (09.02.2017) bezog sich Papst Franziskus auf die bedeutende Rolle der katholischen Universitäten und der katholischen Schulen. Die zunehmende Bedeutung der Zusammenarbeit dieser beiden Formen von Erziehungseinrichtungen sollte dabei, unter anderem, besonders betont werden.
Wie der Papst in dem Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium in Erinnerung gerufen hat, sind „die Universitäten (…) ein bevorzugter Bereich, um dieses Engagement der Evangelisierung auf interdisziplinäre Weise und in wechselseitiger Ergänzung zu entfalten“ und. „die katholischen Schulen (…) stellen einen sehr wertvollen Beitrag zur Evangelisierung der Kultur dar, auch in den Ländern und in den Städten, wo ungünstige Umstände uns anregen, unsere Kreativität einzusetzen, um die geeigneten Wege zu finden“.(Nr. 134).
Papst Franziskus hat bei dieser Aufgabe drei Aspekte, Bedürfnisse oder, wie er sie nannte, Erwartungen unterstrichen: die Erziehung vermenschlichen, die Kultur des Dialogs fördern und Hoffnung säen.
Dieser Blog bietet Gedanken und Anregungen über die Kirche, die Neuevangelisierung und die Sendung der Christen. Übersetzungen werden von Freiwilligen durchgeführt . Vielen Dank !
Mittwoch, 12. April 2017
Dienstag, 11. April 2017
Unterwegs zur Synode über die Jugend
Das Vorbereitungsdokument der Synode 2018 über „Die Jugendlichen, den Glauben und die Berufungsentscheidung“ richtet sich in erster Linie an die Bischöfe und andere kirchliche Obrigkeiten Der Papst wollte es auch den Jugendlichen als „Kompass“ für den Weg zur Synode anvertrauen (vgl. Brief an die Jugendlichen, 13. 1. 2017).
In der Einleitung stellt es sich die Aufgabe, „die Jugendlichen zu begleiten“, damit sie “die Berufung zur Liebe und zum Leben in Fülle“ erkennen und annehmen; sie werden auch gebeten „mitzuhelfen, die Art und Weise zu erkennen, die für die Verkündigung der Frohe Botschaft heute am wirksamsten ist“. Um die Erfahrung der Berufung zu erfassen und zu beschreiben, wird vorgeschlagen, besonders die Gestalt des Apostels Johannes zu betrachten.
Freitag, 25. November 2016
Wir und Gottes Antworten
Während des Kreuzwegs mit den Jugendlichen sagte Papst Franziskus, dass die Worte Jesu im Gleichnis über das Jüngste Gericht („Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben …“: Mth 25, 35 – 36) mit vielen Fragen zu tun haben, die unseren Kopf und unser Herz oft beschäftigen und für die es keine menschliche Antwort gibt (Kreuzweg mit den Jugendlichen, Jordanpark, Krakau, 29. 7. 2016).
Samstag, 26. März 2016
Die Synode über die Familie in der Nachfolge des II. Vatikanischen Konzils
M. Rupnik Ikone der Heiligen
Familie
In seinen einführenden Worten zu den
Arbeiten der Synode über die Familie (5. 10.2015) wies Papst Franziskus darauf
hin, dass die Synode „eine
Ausdrucksweise der Kirche ist, das heißt der Kirche, die gemeinsam auf dem
Weg ist, um die Wirklichkeit mit den Augen des Glaubens und mit dem Herzen
Gottes zu deuten. Die Synode ist die Kirche, die nachdenkt über ihre Treue zum Glaubensgut, das für sie
kein Museum ist, das zu besichtigen und auch nicht nur zu bewahren ist, sondern
eine lebendige Quelle, aus der die Kirche ihren Durst stillt, um den Durst des Lebensgutes
zu stillen und es zu erleuchten.
Freitag, 25. März 2016
Die Barmherzigkeit persönlich leben
Die Pforte der Barmherzigkeit
Die Pforte schließt einen Bereich ab, sie ist eine Begrenzung; aber sie lässt auch eintreten, wenn sie offen ist. In seiner Generalaudienz vom 18. November 2015 hat Papst Franziskus die Bedeutung der „Pforte der Barmherzigkeit Gottes“ erklärt. Er bezieht sich auf die Heilige Pforte der Basilika von St. Peter im Vatikan, die während des Jubeljahres offen stehen wird, um uns einzuladen zur persönlichen Bekehrung und auch zum Verzeihen und zur Annahme der anderen.
Den Familiensinn neu entdecken
Um diesen
Auftrag heute auszuführen, „wird eine neue Art von Netzen gebraucht“
Bezeichnenderweise hat Papst Franziskus unter vielen möglichen Themen für die Generalaudienzen während der Familiensynode die Beziehung zwischen Kirche und Familie gewählt. Es ist eine unauflösliche Beziehung, sagte er von Beginn an, die ihren Horizont auf das Wohl der ganzen Menschheit hin öffnet.
Folgen wir seinen Gedanken über den „Familiensinn“ in drei Schritten: zuerst ein Blick auf die Gesellschaft mit den Augen eines, sagen wir, christlichen Humanismus; ein zweiter Blick nach innen, um die Sendung der Kirche hier und heute zu diesem Thema wieder zu entdecken; und eine Folgerung und ein Wunsch für die Familiensynode.
Abonnieren
Posts (Atom)






